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Ilse von Heyden-Linden - ständige Ausstellung

 Sie wurde Malerin, als Frauen nur durch Selbsthilfe eine professionelle künstlerische Ausbildung erlangen konnten.

Sie blieb es, trotz fehlender Anerkennung ihres sozialen Umfeldes und bei aller Konformität ihres Lebensweges. Sie orientierte sich an der Tradition - auch als Malerin. Dennoch war sie offen für die Einflüsse des Impressionismus, schuf Innovatives und Eigenständiges. Bilder von ihr besitzen das Demminer Regionalmuseum und die Stadt Demmin sowie das Pommersche Landesmuseum Greifswald. Die Mehrzahl ist in Privatbesitz.

Geboren 1883 in Philippshof, wuchs sie auf dem elterlichen Gut in Gehmkow auf, beides Orte im Kreis Demmin. Mit 15 Jahren übersiedelte sie zu ihrer Tante nach Berlin. Ab 1906 ließ sie sich an der Zeichen- und Malschule des Vereins der Künstlerinnen und Kunstfreundinnen zu Berlin zur Malerin ausbilden.

Die Kunstakademien öffneten sich erst 1919 offiziell für Frauen. Von 1908 an zeigte sie ihre Bilder öffentlich. Auf der Berliner Kunstausstellung von 1911 gewann ihr Motiv der
Diele vom Gutshaus in Gehmkow Aufmerksamkeit. Kurz danach ging sie zum Studium nach Paris. Mit der Ausbildung zur Johanniterschwester 1913/14 kam sie, dreißigjährig und unverheiratet, den Konventionen ihres Standes nach. Während des Ersten Weltkrieges arbeitete sie als Johanniterschwester, u.a. im Lazarett in Demmin. Nach dem Krieg wieder nach Berlin zurückgekehrt, zog sie aus finanziellen Gründen nach dem Tod der Tante 1929 zur Familie nach Demmin. Ihre Bilder, vor allem Landschaften, malte sie nun verstärkt auf Reisen und dort, wo sie sich als Ausbildungsschwester aufhielt oder als Hausdame den Unterhalt verdiente. Zwischen 1922 und 1938 nahm sie regelmäßig an den Ausstellungen des Pommerschen Künstlerbundes in Stettin teil. Während des Zweiten Weltkrieges war sie als Johanniterschwester wieder im Lazarettdienst.

Ilse von Heyden-Linden starb am 3. September 1949 in Demmin 

Gutshaus in Gehmkow - Baum mit Rundbank


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Offiziersverein (Alter Bestand) - Adlige im Demminer Ulanenregiment bis 1918

 Die Kataloge des Museums weisen die vor 1945 angelegten Sammlungen häufig mit dem Schlagwort „Alter Bestand“ aus. Dazu gehören auch Stücke aus dem Offizierskasino sowie der Überlieferung des Offiziersvereins des Ulanenregiments, das 1860  in Demmin stationiert wurde. Die Kavallerie war einer der adligen Kernbereiche der preußischen Armee und die Armee bzw. deren Offizierskorps die standesgemäße Versorgungseinrichtung für Adelssöhne. 

Wie sahen diese Konstellationen bei den Demminer Ulanen aus und wie die Ausstattung des Offizierskasinos?

Was haben Pferdesport und die Jagd zu Pferde mit Offiziersverein, Kaiser Wilhelm II. und Gut Brook zu tun?

Nach „Gutsbesitzer als Archäologen“ ist dies ein weiterer Ausstellungsbaustein für den Themenschwerpunkt „Rittergüter der Region“.        

 

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